Home
Home
Profil
Kompetenz
Lösungen
Produktpalette
Infothek
Referenzen
Kontakt
GEISS USA
Stellenangebote
Impressum

deutsch

english

Es wird immer wieder angesprochen, wann und wie Fräsen oder Lasern als Nachbearbeitung besser geeignet sind. Die folgenden Punkte wurden zusammengestellt, um dem Kunden die Entscheidung leichter zu machen.

 

1) Mit der Laserbearbeitung können Schnittkanten in polierter Qualität erstellt werden. Dies geht beim Fräsen nicht. Hier entstehen senkrechte, saubere, aber mit Grat behaftetet Kanten. Diese sind im Allgemeinen zu entgraten, was einen zusätzlichen Arbeitsgang darstellt. Ein zweiter Bearbeitungsgang mit einem Hohlkehlenfräser ist möglich, dauert jedoch länger als die Fräsbearbeitung. Außerdem muss das Werkstück sehr sorgfältig gespannt sein und das Programm wesentlich sorgfältiger erstellt werden.

 

Fräsbearbeitung mit nachfolgender Kantenbearbeitung mit Hohlkehlenfräser ist jedoch ordentlich durchführbar, wenn die Programme und auch die Aufnahme mit CAM-Unterstützung erstellt wurden. Man kann dann sehr sorgfältig anpassen und sehr einfach ändern.

 

2) Die Bearbeitungsgeschwindigkeiten von Laser- und Fräsmaschine sind recht ähnlich. Bei komplexen Bearbeitungen entscheidet sowieso die Dynamik der Maschinenantriebe über die Bearbeitungszeit. Hier ist im Einzelfall zu rechnen, ob die Laserbearbeitung oder die Fräsbearbeitung kürzere Bearbeitungszeiten ergibt.

3) Lasern produziert keinen Lärm und keine Späne! Fräsen macht Lärm und produziert Späne. Dieser Nachteil ist sicher auch ein Grund, warum die Kopplung von Vakuumformmaschinen und Fräsen noch nicht allgemeinen Eingang gefunden hat.

4) Der Laser erzeugt kaum einen Druck gegen das Werkstück. Eine vollflächige, stabile, exakt passende Aufnahme ist also nicht notwendig. Dennoch ist es jedoch notwendig, das Formteil genau zu positionieren. Ohne genaue Positionierung ergibt es keine passenden Formteile und keinen sauberen Schnitt des Laserstrahls!

 

5) Die Anschaffungskosten und auch die Betriebskosten des Lasers sind wesentlich höher als die einer Fräsmaschine. Die Aufwendungen für Sicherheitseinrichtungen, Filter und Wartung sind erheblich höher und erfordern geschultes Personal. Heute noch werden jedoch Fräsanlagen ausgeliefert, die bezüglich der Sicherheitseinrichtungen überhaupt keine der einschlägigen Vorschriften erfüllen! In jedem Fall muss sich der Beschaffer dieser Anlagen sorgfältig rückversichern, ob die in Auge genommenen Ausrüstungen den einschlägigen Vorschriften auch entsprechen!

 

6) Eine Fräsmaschine kann bei entsprechender Ausrüstung auch Werkzeuge, Aufnahmen, Oberstempel, Modelle etc. fertigen. Es ist eine universell einsetzbare Anlage. Mit Laser geht dies nicht.

 

7) Eine leistungsfähige Laseranlage ist ab ca. 500.000,00 zu bekommen, Fräsmaschinen gibt es ab ca. EUR 100.000,00! Damit sind Fräsmaschinen in Portal- oder Gantrybauweise inzwischen konkurrenzfähig gegen Roboter, vorausgesetzt man setzt die Sicherheitsaufwendungen und die Programmieraufwendungen mit ins Kalkül.

 

Wir hoffen, Ihnen hiermit gedient zu haben!


 

 


FAKUMA 2017 - Fortsetzung der Erfolgsstory
 mehr...
Vercors triple sa surface de production et investit dans une thermoformeuse grandes dimensions
 mehr...
Schüler besuchen die GEISS AG
 mehr...
Ausbildung beim Weltmarktführer
 mehr...
Weltmarktführer made in Seßlach
 mehr...
Dünnwandiges im Twin-Sheet-Verfahren
 mehr...
Die Nacht des Handwerks zusammen mit der GEISS AG: Eine fantastische Kombination!
 mehr...
Thermoformage
 mehr...
Vom VEB zum Systemlieferanten
 mehr...
Pierwsza w Polsce maszyna do termoformowania GEISS T10 TWIN SHEET
 mehr...
Aktion "Schule trifft Industrie"
 mehr...
Le Thermoformage innovant au Service du sur-mesure!
 mehr...
Moderniser sa chaine de thermoformage
 mehr...
Soziales Engagement
 mehr...