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Ein Direktantrieb ist eine spezielle Form des Servoantriebs. Moderne Ausführungen sind elektrisch gesehen 3-phasige, bürstenlose Synchronmotoren mit Permanenterregung. Die Geometrie des Motors ist aber speziell auf hohe Momente (bzw. Kräfte) statt auf hohe Leistungsabgabe hin optimiert.
In der Direktantriebstechnologie erfolgen die gewünschten Bewegungen direkt, ohne vorherige Umwandlung eines meist rotierenden Bewegungsablaufes. Damit die Kupferverluste und elektrischen Zeitkonstanten klein bleiben, haben diese Motoren auch mehr Pole als konventionelle Servomotoren.
Kurzum, bei diesen Motoren wird die Drehmoment- bzw. Kraftabgabe statt des Wirkungsgrads optimiert. Das wichtigste Auswahlkriterium ist das Beschleunigungsvermögen dieser Antriebe.
Es gibt eine Reihe von Gründen, diese moderne Antriebstechnik einzusetzen - sowohl für rotatorische als auch für lineare Bewegungen. Es geht nicht nur um Performance. Oft sind eher Nebenvorteile der mechanischen Ausführung entscheidend. Beispiele dieser Beweggründe sind:
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hohe Beschleunigungen,
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hohe Dynamik (Verhältnis Max./Min. Geschwindigkeit),
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bessere Steifigkeit und Dämpfung,
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bessere Genauigkeit bzw. Wiederholbarkeit,
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höhere Zuverlässigkeit,
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hoher Wirkungsgrad,
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gutes, einheitliches Verhalten über einen weiten Temperaturbereich,
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keine Verschleißteile, längere Lebensdauer,
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weniger Lärm,
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Hohlwelle,
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kurze Motorlänge bzw. kleiner Motorquerschnitt,
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Baugröße bzw. –form.
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